KRIEG. Stell dir vor, er wäre hier

Gegenwartsdramatik

Kooperation mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/Main

ab 13 Jahre

70 Minuten (ohne Pause)

Krieg 1

01 / 05

Von Janne Teller
Aus dem Dänischen von Sigrid C. Engeler

Stell dir vor, es ist Krieg – nicht irgendwo weit weg, sondern hier in Europa! Die demokratische Politik ist gescheitert und faschistische Diktaturen haben die Macht übernommen. Du lässt das alles hinter dir. Du bist auf der Flucht. In einem ägyptischen Flüchtlingslager versuchst du, mit deiner Familie, ein neues Leben zu beginnen. Weil du keine Aufenthaltsgenehmigung hast, kannst du nicht zur Schule gehen, kein Arabisch lernen, keine Arbeit finden. Du fühlst dich als Außenseiter und sehnst dich nach Zuhause. Doch wo ist das?

„Die Vorstellung, das eigene Leben könnte sich in ein Flüchtlingsdasein verwandeln, kommt der von einem Leben auf dem Mars gleich”, schreibt die dänische Autorin Janne Teller im Nachwort ihres gleichnamigen Buches. Die junge Regisseurin Anna Vera Kelle greift dieses eindringliche Gedankenexperiment für das Theater auf. Gemeinsam mit Schauspieler_innen und in Zusammenarbeit mit Objektkünstler_innen schafft sie ein Bühnenerlebnis, das es dem Publikum ermöglicht, das Schicksal von Flüchtlingen unmittelbar nachzuempfinden. Dabei geht es um Respekt und Mitmenschlichkeit und die Bereitschaft von Einzelnen, von Völkern und Generationen, aufeinander zuzugehen.

Themen

Informationen

Ensemble 

Premiere: 04/2014
Kooperation mit: Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/Main
Regie: Anna Vera Kelle
Bühnenobjekte und Bildbau: Lilian Matzke
Dramaturgie: Charlotte Baumgart
Theaterpädagogik: Cornelia Baumgart

Es spielen:
Adrienn Bazsó
Oliver Moritz

Spielplan + Tickets 

Datum / Uhrzeit Stück Ab Spielort Tickets
Donnerstag 30.11. → 11:00 Uhr 13+ Probebühne

KRIEG. Stell dir vor, er wäre hier

Donnerstag 30.11. → 11:00 Uhr
13+, Probebühne

Donnerstag 30.11. → 19:30 Uhr 13+ Probebühne

KRIEG. Stell dir vor, er wäre hier

Donnerstag 30.11. → 19:30 Uhr
13+, Probebühne

Freitag 01.12. → 11:00 Uhr 13+ Probebühne

KRIEG. Stell dir vor, er wäre hier

Freitag 01.12. → 11:00 Uhr
13+, Probebühne

Montag 11.12. → 11:00 Uhr 13+ Probebühne

KRIEG. Stell dir vor, er wäre hier

Montag 11.12. → 11:00 Uhr
13+, Probebühne

Dienstag 12.12. → 11:00 Uhr 13+ Probebühne

KRIEG. Stell dir vor, er wäre hier

Dienstag 12.12. → 11:00 Uhr
13+, Probebühne

Mittwoch 13.12. → 11:00 Uhr 13+ Probebühne

KRIEG. Stell dir vor, er wäre hier

Mittwoch 13.12. → 11:00 Uhr
13+, Probebühne

Dienstag 09.01. → 11:00 Uhr 13+ Probebühne

KRIEG. Stell dir vor, er wäre hier

Dienstag 09.01. → 11:00 Uhr
13+, Probebühne

Dienstag 09.01. → 18:00 Uhr 13+ Probebühne

KRIEG. Stell dir vor, er wäre hier

Dienstag 09.01. → 18:00 Uhr
13+, Probebühne

Mittwoch 10.01. → 11:00 Uhr 13+ Probebühne

KRIEG. Stell dir vor, er wäre hier

Mittwoch 10.01. → 11:00 Uhr
13+, Probebühne

Donnerstag 11.01. → 11:00 Uhr 13+ Probebühne

KRIEG. Stell dir vor, er wäre hier

Donnerstag 11.01. → 11:00 Uhr
13+, Probebühne

Ausverkauft

Angebote 

  • Expert_innengespräch zum Thema jugendliche Flüchtlinge in Berlin mit der FSD Stiftung
  • Nachgespräch mit den Schauspieler_innen
  • Theaterpraktische Workshops
  • Theatertag

Download Unterrichtsmaterial

Auf Anfrage

Expertengespräch zum Thema jugendliche Flüchtlinge in Berlin Nachgespräch mit einer Expertin/einem Experten der FSD Stiftung zu dem Thema: „Erstaufnahme und Clearingstelle”. In der Clearingstelle werden unbegleitetete minderjährige Flüchtlinge betreut. Diese erste Anlaufstelle von der FSD Stiftung bietet jungen den Menschen Obhut und Unterstützung zur Klärung ihrer Situation.
Kosten: 20,00 Euro
Bitte anmelden: (030) 695 99 222
strahl@theater-strahl.de

Video 

Stimmen zum Stück 

Pressestimmen

„Die beiden Darsteller liefern eine bravouröse Leistung ab und harmonieren wundervoll. Allein durch Mimik, Gestik und ihre Stimme schultern sie die Last der Geschichte, bringen sie nahe.”
Rems-Murr-Rundschau

„Geschrieben ist die Geschichte von Vertreibung und Flucht in einer distanzierenden, das Publikum jedoch immer wieder ansprechenden, einbeziehenden Möglichkeitsform. Verblüffend und faszinierend auch die aus dem Buch entwickelte Aufführung; mit wenigen Requisiten führt sie aus der bürglich-heimeligen Anfangssituation hinein in Zerstörung und Chaos, zwingt Mann und Frau in Not, Verfolgung, Flucht, Verzweiflung. Bei aller epischen Distanzierung werden Publikum wie Bühne samt ihrer Ausstattung mit hineingenommen in Kriegsgeschehen und Flüchtlingsdasein.”
Berliner Lehrerzeitung

„So eindringlich und direkt, wie Teller schreibt, übersetzt Nachwuchsregisseurin Anna Vera Kelle den Text auf die Bühne des Jugendtheaters Strahl. Tolle, energetische Spieler – benötigen nur wenige wandelbare Requisiten, um das Kriegsszenario anschaulich und nachführlbar zu machen. (…) Natürlich zielen Vorlage und Inszenierung darauf, Empathie für das Schicksal derer zu wecken, die ihr Heil im Westen suchen. Im Theater Strahl geht das beachtlich auf. Hoffentlich mit Nachhall.”
Tagesspiegel

„Die direkte Ansprache hat einen besonderen Effekt: Nicht die Schauspieler erleben die Geschichte, sondern ich, der Zuschauer. […] Das gelingt […]“
_taz _

Zuschauerstimmen

„Ein leises, feines Stück! Große Klasse!”

„Aus einfachen Mitteln viel gemacht, tolle Idee, super Leistung!”

„Sehr beeindruckend wie die schwierige Thematik umgesetzt wurde. Hat mich sehr berührt und ich finde super, dass für die Flüchtlingsprobleme sensibilisiert wird.”

„Ich bin beeindruckt und sehr betroffen von der einzigartigen Umsetzung und Aktualität.”

„Phantastische Schauspielerleistung, gute inszenatorische Einfälle, tolles Umgehen mit den reduzierten Requisiten.”

„Ganz herzlichen Dank – das war sehr berührend, reichhaltig, inhaltlich umfangreich, viele Aspekte des Themas und superkreativ.”

Auf Tour 

13.11.2017 Deutsches Theaterfestival Goethe-Zentrum Pardubice www.goethepardubice.org

Gastspielanfrage 

Ihre Buchungsanfrage für ein Gastspiel richten Sie bitte an:

THEATER STRAHL gGmbH
Eric Noelte

Oder nutzen Sie das Onlineformular:

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