PRESSESTIMMEN
„Die Gefühlsverwirrungen junger Leute und das Unverständnis von Eltern und Gesellschaft – ein zeitlos aktuelles Thema. Jankowiak macht daraus mit seinem gut aufgelegten Ensemble eine spannende Emotionsstudie, die formal ganz schön gewagt ist: Da wird die zeitliche Chronologie unterbrochen, tauchen bereits verstorbene Figuren zum Dialog auf, da gibt es eine impressionistische zweite Ebene hinter einem Schnurvorhang. Dennoch bleiben die anwesenden Kids 70 Minuten lang gebannt bei der Stange, auch weil Wolfgang Böhmers soundtrackhafte Musik das Gezeigte prima unterstützt.” zitty
„Es ist eine stimmige Fassung, die unverkrampft die Vorlage ins Heute überführt. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Wendla (Yvonne Yung Hee), die bei ihrem ersten Mal mit Melchior (Oliver Moritz) schwanger wird. (...) Doch nicht nur Wendla, auch die anderen Jugendlichen ringen um Halt und Orientierung im Hormonsturm. Was das hervorragende Ensemble, das auch in die Rollen der Erwachsenen wechselt, höchst berührend vermittelt.” Patrick Wildermann, Tagesspiegel vom 23.09.2009, vollständigen Artikel lesen)
„Theater Strahl zeigt mit „Frühlings Stürme” eine ungewöhnlich intelligente „Über”-Setzung von Wedekinds Kindertragödie „Frühlings Erwachen” (Uraufführung 1906) - konzentriert auf die Perspektive des vierzehnjährigen Mädchens Wendla. Das durchaus eigene Gegenwartsstück, das die wilhelminische Vorlage in Sprache und Gefühlslage unserer Gegenwart überträgt, macht heutige Pubertätsnöte sichtbar und gestattet dabei immer wieder den Durch-Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen bis zurück ins 19. Jahrhundert. „Frühlings Stürme” spielt also, dezent und deutlich, mit historischen und sozialpsychologischen Überlagerungen, lässt sich aber auch ohne diesen historischen Bezug gleichsam „naiv” als Gegenwartsstück ansehen.” Hans-Wolfgang Nickel, BLZ - Berliner Lehrerzeitung
ZUSCHAUERSTIMMEN
„Danke für die wunderbare Aufführung. Ihr habt mein Herz berührt.” Schülerin
„Die verschiedenen Aspekte sind sehr gut dargestellt. Faszinierend und genial.” SchülerInnen der Kopernikus OS
„Tolle fließende Szenenübergänge und erstaunliche Nutzung des Bühnenbilds. Wahnsinns-gute Darsteller, Schauspiel vom Feinsten, mit Gänsehaut, Mitgefühl und atemberaubendem Spannungsaufbau.” Lehrerin




