Jugendtheater: främmtJugendtheater: främmtJugendtheater: främmt

IKARUS 2015

„Fremdenfeindlichkeit – hier von Autor und Regisseur Günter Jankowiak am Beispiel der Minderheit der Roma festgemacht – ist immer Thema – gerade hat es natürlich eine besondere Aktualität. Der ernste Stoff wird in einem Spiel dargeboten, das nicht der Komik und Satire entbehrt. Das spielfreudige Ensemble lotet sehr genau aus, wohin es führt, wenn den Aggressionsdynamiken nichts entgegengesetzt wird.”
|Begründung der Jury (pdf)|

PRESSESTIMMEN

„Im herrlich zweckmäßigen Setting von Daniele Drobny entspinnt sich eine Szenerie, wie sie überall in Berlin stattfinden könnte. Hier stimmt jeder Satz, jede Geste, hier wird nichts beschönigt oder verklärt. ... Ein ständiger Wechsel zwischen Erzähl- und Handlungsebene also, der nicht eine Sekunde verwirrt, sondern dem Ganzen einen zusätzlichen Reiz verleiht. Und so bleibt einem bei dieser auch humorvollen Geschichte um Vorurteile, Misstrauen, Angst, Freundschaft und Liebe vor so viel einfacher Virtuosität der Mund offen stehen.” Zitty

„Es erzählt eine Geschichte von ganz alltäglicher Ausgrenzung und der Zuschreibung von Identität. ... Die Fragen werden spielerisch-ironisch aufgeworfen. Aber vor ernstem Hintergrund. Die gewalttätigen Übergriffe auf Roma auch in Deutschlande waren ein Impuls für diese wutbefeuerte Inszenierung.” Tagesspiegel

„ ‚främmt’ fasziniert durch eine überraschende szenische Form. ... Insgesamt geht es am Beispiel ‚Roma’ in klaren und eindrucksvollen, immer wieder auch analysierenden Szenen um Fremdenfeindlichkeit, Menschlichkeit, Nationalismus, ‚Deutsch’-Sein, verbunden mit spannend-verwickelten Love-Stories: erster Sex, Eifersucht, Liebe ...” Berliner Lehrerzeitung

In främmt weichen ethische Klischees durch die Kraft einer innigen Freundschaft und der ersten Liebe auf. Statt dabei aber mit dem Finger auf die politisch Unkorrekten, moralisch Zweifelhaften zu zeigen, werden Tabus offen ausgesprochen und auf Augenhöhe verhandelt. Jenseits des Dualismus aus Täter und Opfer lernen die Jugendlichen nicht nur etwas über den anderen, sondern auch eine Menge über sich selbst. theaterkritikenberlin.wordpress.com

„Das überraschende Ende gibt es dann nur einmal und viel zu schön, um wahr zu sein. Im ironischen Bruch inszeniert Jankowiak mit seinen überzeugenden Schauspielern zum Anfassen Multi-Kulti-Harmonie, inklusive der Hottes dieser kleinen Welt: Rom Rukrie ist wirklich willkommen. Damit sich die frohe Botschaft rumspricht, werden Äpfel der Erkenntnis ins Publikum geworfen.

Ein prima Denkanstoß in Sachen Roma.” Inforadio

Beitrag von Schüler_innen auf radio multicul.fm|Beitrag hören (mp3)|

ZUSCHAUERSTIMMEN

„Ihr habt ein Thema aufgegriffen, das uns jeden Tag im Alltag begegnet” Schülerin

„Das Stück hat mir sehr gut gefallen, sehr auf den Punkt gebracht und mit viel Spielfreude und Power gespielt. Ernsthaft verhandelt und auch sehr humvorvolle Stellen.” Zuschauer

„Schönes Spiel mit den Vorurteilen.” Zuschauerin

„Das Thema des Stücks hat mich sehr zum Nachdenken angeregt.” Schülerin