Das wird man doch mal sagen dürfen!

Interaktives Theater

Ab 13 Jahre

80 Minuten

DW Joerg Metzner3

01 / 07

Ein interaktives Stück über Meinungsbildung und Diskriminierung

Mila, Paul, Kappi und Hakan gehen auf dieselbe Schule. Mila und Paul fühlen sich zueinander hingezogen. Und auch Kappi hat ein Auge auf die selbstbewusste Mila geworfen. Während Paul es am liebsten allen recht machen möchte, bezieht Kappi immer klar Stellung. Hakan ist vor allem mit seinem Fitness-Channel beschäftigt, scheut sich aber auch nicht unbequeme Meinungen zu äußern. Dann wird Mila eines Abends überfallen - und Kappi meint ganz genau zu wissen, wer das gewesen ist…

Wann wird ein Vorurteil zum Urteil? Wann zur unüberwindlichen Barriere?
Wie kommen wir überhaupt zu einer Meinung und wie können wir sie auch vertreten?

Vier Schauspieler*innen begeben sich gemeinsam mit dem Publikum auf die Suche nach Meinungsbildern, Sprechverboten und politischer Korrektheit, hinterfragen Handlungsmuster und Argumente. Ob sie die große Erkenntnis finden oder den kleinsten gemeinsamen Nenner, wird bei jeder Vorstellung neu verhandelt.

Themen

Informationen

Ensemble 

Uraufführung: 4. September 2018
Konzept: Sebastian Eggers, Sebastian Maihs
Inszenierung: Anna Vera Kelle
Von: Christian Giese
Ausstattung: Michael Ottopal, Kaye Tai
Regieassistenz: Janina Reinsbach
Theaterpädagogik: Bjørn de Wildt
Illustration: Johannes Elmer

Es spielen:
Lisa Brinckmann
Randolph Herbst
Florian Kroop
Max Radestock

Spielplan + Tickets 

Datum / Uhrzeit Stück Ab Spielort Tickets
Dienstag 27.11. → 11:00 Uhr 13+ Die Weiße Rose

Das wird man doch mal sagen dürfen!

Dienstag 27.11. → 11:00 Uhr
13+, Die Weiße Rose

Dienstag 27.11. → 18:00 Uhr 13+ Die Weiße Rose

Das wird man doch mal sagen dürfen!

Dienstag 27.11. → 18:00 Uhr
13+, Die Weiße Rose

Ausverkauft
Mittwoch 28.11. → 11:00 Uhr 13+ Die Weiße Rose

Das wird man doch mal sagen dürfen!

Mittwoch 28.11. → 11:00 Uhr
13+, Die Weiße Rose

Ausverkauft
Donnerstag 29.11. → 11:00 Uhr 13+ Die Weiße Rose

Das wird man doch mal sagen dürfen!

Donnerstag 29.11. → 11:00 Uhr
13+, Die Weiße Rose

Ausverkauft
Freitag 30.11. → 10:00 Uhr 13+ Die Weiße Rose

Das wird man doch mal sagen dürfen!

Freitag 30.11. → 10:00 Uhr
13+, Die Weiße Rose

Dienstag 04.12. → 11:00 Uhr 13+ Die Weiße Rose

Das wird man doch mal sagen dürfen!

Dienstag 04.12. → 11:00 Uhr
13+, Die Weiße Rose

Mittwoch 05.12. → 11:00 Uhr 13+ Die Weiße Rose

Das wird man doch mal sagen dürfen!

Mittwoch 05.12. → 11:00 Uhr
13+, Die Weiße Rose

Donnerstag 06.12. → 11:00 Uhr 13+ Die Weiße Rose

Das wird man doch mal sagen dürfen!

Donnerstag 06.12. → 11:00 Uhr
13+, Die Weiße Rose

Donnerstag 06.12. → 18:00 Uhr 13+ Die Weiße Rose

Das wird man doch mal sagen dürfen!

Donnerstag 06.12. → 18:00 Uhr
13+, Die Weiße Rose

Freitag 07.12. → 10:00 Uhr 13+ Die Weiße Rose

Das wird man doch mal sagen dürfen!

Freitag 07.12. → 10:00 Uhr
13+, Die Weiße Rose

Dienstag 15.01. → 11:00 Uhr 13+ Die Weiße Rose

Das wird man doch mal sagen dürfen!

Dienstag 15.01. → 11:00 Uhr
13+, Die Weiße Rose

Mittwoch 16.01. → 11:00 Uhr 13+ Die Weiße Rose

Das wird man doch mal sagen dürfen!

Mittwoch 16.01. → 11:00 Uhr
13+, Die Weiße Rose

Donnerstag 17.01. → 11:00 Uhr 13+ Die Weiße Rose

Das wird man doch mal sagen dürfen!

Donnerstag 17.01. → 11:00 Uhr
13+, Die Weiße Rose

STRAHL.Spezial: Fortbildung für Pädagog*innen 

STRAHL.Spezial: Diskriminierungen und Vorurteilen im (Schul)Alltag begegnet

Fortbildung für Pädagogen*innen

→ zu Das wird man doch mal sagen dürfen!
in Kooperation mit der Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.

Mit Expert*innen unseres Kooperationspartners „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“ werden Möglichkeiten erprobt, wie Diskriminierungen und Vorurteilen im (Schul)Alltag begegnet werden kann. Dabei liegt der Schwerpunkt darin, Methoden zu vermitteln, mit denen Schüler*innen eigene Standpunkte entwickeln und lernen können, diese selbst- und vorurteilsbewusst zu vertreten.

Termin: 18. September 2018, 17:00 Uhr
Dauer: 1,5 - 2 Std., mit anschließendem Vorstellungsbesuch von Das wird man doch mal sagen dürfen! um 19:30 Uhr
Ort: STRAHL.Die Weiße Rose
Kosten: 7,50 € (inkls. Vorstellungsbesuch)
Infos und Anmeldung:
(030) 695 99 222
tickets@theater-strahl.de

Angebote 

Theaterpädagogische Vor- und Nachbereitung zum Stück:
- Nachgespräch
- Workshop
- Theatertag

Download Unterrichtsmaterial

Video 

Stimmen zum Stück 

Pressestimmen

„Das wird man doch mal sagen dürfen!“, zur Premiere gebracht von Regisseurin Anna Vera Kelle, schafft viel Redebedarf. Und das ist gut. Vor allem aber ist die Inszenierung mit ihrem interaktiven Konzept mutig.”
Patrick Wildermann, Tagesspiegel

“…stellt Vorurteile auf die Probe, bei der Suche nach Lösungen entscheiden die Zuschauer mit.”
Eva Apraku, zitty

“Die theatrale Realisierung zeigt die hohe Kompetenz des Ensembles (und der Regie): der Spielfluss wird durch die Beratungen nicht zerstört, sondern eher intensiviert, die Spannung des Geschehens gesteigert. Also eine gelungene und höchst notwendige Korrektur: statt der vielfach um sich greifenden Verrohung der Sprache intensives Hineinhorchen und Bereitschaft, auf das zu achten, was der oder die Adressat*in der sprachlichen Botschaft entnimmt.”
_Hans Wolfgang Nickel, bbz_

“Das Stück regt dazu an, gefestigte Meinungen immer wieder zu hinterfragen und nach Fakten und Argumenten zu suchen”. Jugendredaktion, Berliner Zeitung

Zuschauerstimmen

“Danke für dieses tolle Theaterstück! Das ist sehr durchdacht, brandaktuell und absolut adressatengerecht. Tolle Schauspieler!”
Zuschauer

“Vielen Dank für dieses tolle, kurzweilige und nachdenklich machende Theater-Projekt!”
Zuschauerin

Gastspielanfrage 

Gastspielanfragen richten Sie bitte an:

Theater Strahl Berlin gGmbH
Bettina Stäbert

Spieltermine in Berlin buchen Sie bitte über den Spielplan oder senden eine Anfrage an tickets@theater-strahl.de.

Oder nutzen Sie das Onlineformular:

Jugendprojekt 

Das wird man doch mal

Das wird man doch mal sagen dürfen!

Ein Jugendprojekt zum Thema Zivilcourage

Eine Kooperation mit Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.

In Zeiten von zunehmenden Populismus und erstarkenden rechten Strömungen in der Gesellschaft wird dezidiert rechtextremes Gedankengut in der gesellschaftlichen Mitte wieder salonfähig. Es ist uns wichtig, dagegen Haltung zu zeigen – aber wie? Wie geht man damit um, wenn man Diskriminierungen auf der Straße beobachtet und wie verhält man sich, wenn Verwandte oder Freunde Flüchtlinge unter Generalverdacht stellen?

Seit März 2017 sind 22 Jugendliche auf der Suche nach den Begegnungen mit Rassismus im Alltag und setzten sich gemeinsam mit Künstler_innen von Theater Strahl und Mitarbeiter_innen des Vereins „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.” mit der Frage auseinander, wie Zivilcourage aussehen kann. Es wurden Argumente und Handlungsoptionen gegen Rassismus und rechten Populismus entwickelt und diskutiert. Daraus entstand ein Stück für die Bühne, das im Juli 2017 auf der Bühne der Weißen Rose aufgeführt wurde. Die Jugendlichen werden als Testpublikum die Stückentwicklung von Das wird man doch mal sagen dürfen! mitgestalten.

Das Projekt wurde gemeinsam mit dem Verein Gegen Vergessen für Demokratie e.V. realisiert. Der Verein bietet für Schüler_innen und Lehrer_innen bundesweit Argumentationstraining gegen rechte Parolen an.

Teilnehmer: Jorina Blanck, Leander Dörr, Dennis Graf, Ylva Haerdle, Sabrina Hoffmann, Ina Lilith Hout, Mahdi Jafari, Lasse Kühecke, Caroline Lettich, Klara Liebig, Greta Maiwirth, Mathilda Miller, Noa Moller, Ella Schlotbohm, Mahdi Sharifi, Julia Strowski, Joelina Spieß, Khashayar Tajik, Noah Tinwa, Natalia Pawlik, Jilka Reichhelm, Charlotte Wolf

Coaching: Beate Fischer, Christian Giese, Karen Giese, Daniel Mandolini, Jörg Menke-Peitzmeyer, Gwendolyn Noltes, Sarah von Öttingen, Nathalie Rosenbaum, Wolfgang Stüßel, Julia Wolrab, Martin Ziegenhagen

Regie: Bjørn de Wildt

Projekttrailer: Marijana Verhoef

Projektdokumentation:

In Kooperation mit:

Gefördert von:

Dokumenation wird gefördert von:
Die Dokumenation findet im Rahmen des Projektes „Frontaldiskurs“ statt. „Frontaldiskurs“ ist ein Projekt von Minor und wird durch das Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und durch die Bundeszentrale für politische Bildung gefördert.

Kooperation mit

Gegen Vergessen für Demokratie e.V.