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MIT ARGER LIST
Mobbing und „Die Bürgschaft” von Schiller
von Günter Jankowiak|generation14+|90 Min.|keine
Pause
Robert bricht im Unterricht zusammen. Im Krankenhaus wird eine akute Tablettenvergiftung diagnostiziert. Merkwürdig nur, dass er keine Medikamente zu sich genommen haben will.|Klassenlehrer und Rektor bemühen sich um Aufklärung. Bei der Befragung von Roberts Mitschülerinnen und Mitschülern stößt man auf eine Mauer des Schweigens...
Zum Thema Mobbing in Schulen bieten wir Ihnen in Zusammenarbeit mit MobWatch verschiedene, auf den Bedarf der jeweiligen Schule zugeschnittene Aktivitäten zur Prävention und Krisenbewältigung an.
ENSEMBLE
[Regie] Günter Jankowiak
[Bühne | Kostüme] Gabriele Keuneke
[Musik] Jens-Uwe Bartholomäus
[Technik | Licht] Markus Witte
[Robert, Gänsing] Dirk Böhme
[Sina, Bruhn, Studte] Anne-Rebekka Düsterhöft
[Alex] Alfred Hartung
[Moritz, Radebeul] Michel Meyer
[Leni, Paul] Anna Trageser
[Aufführungsrechte] Günter Jankowiak, Autor
PRESSESTIMMEN
„Die Verhältnisse in den Klassenzimmern, die hier hart, aber nicht unherzlich durchgespielt werden, reichen schließlich von einfachem Hänseln über gehobene Schikanen bis zu praktischem Mobbing. Die Projektgruppe ‚Bürgschaft’ schlägt sich, bloß ob sie sich auch irgendwann verträgt?” Berliner Zeitung
„Es geht um Mobbing. Günter Jankowiaks Stück ‚Mit
arger List’ führt immer tiefer in einen Sog aus Angst und Unterdrückung,
für den die dominante Schülerin Leni (Anna Trageser) und das
Alpha-Männchen Rektor Radebeul (Michael Meyer) gleichermaßen
verantwortlich sind. Ein kurzweiliger Krimi mit pädagogischem Anspruch:
‚Die Bürgschaft’ gibt's in einer Hip-Hop-Version, Schiller
wird humorvoll aktualisiert. Und gegen einen oft brutalen Schulalltag
hilft nur wahre Freundschaft.” Tagesspiegel
„Dann aber hat das Jugendstück, das mit Mobbing in der Schule ein aktuelles Thema aufgreift, unverhofft einen sehr nachdenklichen Moment: als nämlich die Schüler sich aus ihrer Erfahrung mit der Ballade fragen, ob sie selbst einen Freund hätten, für den sie mit ihrem Leben einstehen würden.” Berliner Morgenpost
„Günter Jankowiak kombiniert verschiedene Stückformen. Einmal greift er ein ja nicht nur an Schulen aktuelles (und damit für das Jugendtheater aktuelles) Thema auf und er zeigt, wie böse Mobbing enden kann. [...] Es steckt in dem Ganzen eine Art Krimi. Gelegentlich wird die Handlung auch angehalten, und Gedanken einzelner Figuren – ihre aggressiven Wünsche, auch ihre Zuneigung – werden sichtbar. Und natürlich ist, wenn die Ballade als Theater geprobt wird, reichlich Gelegenheit zu schwankhaft parodistischen Szenen. Mal wird Schiller musicalhaft gerappt, dann wieder wird die Rückkehr des Damon schräg verballhornt, weil der König, der nun gerne im Bunde der Dritte wäre, den Text vergessen hat.” RBB Radio Kultur
„Zwar probt das ‚Team Schiller’ im Rahmen des Projektunterrichts die idealistische Ballade ein, aber in der Gruppe herrscht eine klare Hierarchie. Alpha-Tier Alex gibt den Ton an, Leni ist seine Verbündete, der Rest folgt – oder hat mit Konsequenzen zu rechnen. Neuankömmling Sina bleibt in diesem System von vornherein chancenlos. Sie wird zum Fußabtreter für alle. Harter Stoff für einen Jugendpsychokrimi, der positive Lösungsansätze da stecken lässt, wo sie im Leben auch meistens stecken bleiben: mittendrin. Ausgerechnet der olle Schiller sorgt für Stimmung in diesem geschickt zusammengesteckten Puzzle aus Rückblenden, illustrierten Gedanken und Spiel im Spiel. Seine Ballade wird genauso ernst genommen wie verhiphopt. Dass sie auch Handlungsbeispiel sein könnte, merkt leider keiner der Protagonisten. Schiller und alltägliche Gewalt – spannend vermixt.” Zitty
„In Rückblenden erzählen Schauspieler des ambitionierten Jugendtheaters Strahl eine beklemmende Geschichte über Ausgrenzung, Verhöhnung und Erniedrigung untereinander. Kurzum: ‚Mit arger List’ widmet sich dem Thema Mobbing, wovon hierzulande immer mehr Kinder und Jugendliche betroffen sind. [s] Nicht nur dank der guten darstellerischen Leistungen geht das Stück unter die Haut. Aufgrund des ausgeklügelten Einsatzes von Licht und Musik entsteht ein Tempo, dass einem das Ganze wie ein atemlos erzählter Film vorkommt.” Neues Deutschland
ZUSCHAUERSTIMMEN
„Mir haben sehr gut die eingeblendeten Gedanken und Erinnerungen gefallen, außerdem das große Spektrum an Charakteren.” A.-S., 16 Jahre
„also wir fanden es voll cool & lustig!! wir würden es uns immer wieder angucken! macht weiter so!!!! :)” Kim & Katrin, Gästebucheintrag
„Das Stück war echt total gut!!! Du hast richtig mitgefühlt und hattest oft eine Menge zu lachen. Endlich mal ein Theaterstück bei dem du nicht immer auf die Uhr schaust, um zu sehen wie lange das denn nun noch dauert. Super gut gespielt!!!!!” Carolin, Gästebucheintrag


