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Theater AGORA St. Vith – Belgien
DER GUTE HIRTE
ab 12 Jahre, Dauer: 75 Minuten
Es spielen: Kurt Pothen und Matthias Weiland
Kostüme: Katja Wiefel
Ton: Jean-Pierre Nelles
Regie, Bühnenbild, künstlerische Gesamtleitung: Marcel Cremer
So, 14. September 2008, 20.00 Uhr, THEATER STRAHL BERLIN – Die Weiße Rose
Do, 18. September 2008, 20.30 Uhr, T-WERK Potsdam
Zur Inszenierung
Claude Caminski ist Erzähler und Geräuschesammler. Er lebt in einer betreuten Wohngemeinschaft. Mit seinem Partner, der auch sein Betreuer ist, zieht er von Stadt zu Stadt, um die Geschichte vom „Guten Hirten” zu erzählen. Der gute Hirte hat, trotz all seiner Anstrengungen seine Herde zu beschützen, alles verloren, nach und nach alle Schafe, bis ihm keins mehr blieb. Der Hirtenhund wurde von einem Lkw überfahren. Der Esel, der den Karren zog, wurde von einer giftigen Schlange gebissen, und er rannte blind in den Abgrund. Der Adler, der über dem Tal kreiste, verschwand spurlos. Claude Caminski erweckt sie wieder zum Leben mit einer Vielzahl von Kassetten, auf denen er die Stimmen der Tiere und Menschen festgehalten hat.
AGORA
AGORA, das Theater der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, wurde 1980 im belgischen St. Vith als Freies Gastspieltheater für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gegründet. Die Stücke des AGORA Theaters werden in deutscher und französischer Sprache gespielt. Die Inszenierungen des Theaters gastieren bei zahlreichen Festivals im In- und Ausland und wurden vielfach ausgezeichnet. Für den Regisseur Marcel Cremer ist Theater ein „Rendezvous zwischen dem Zuschauer und dem Spieler zu einer vereinbarten Zeit an einem vereinbarten Ort.” Die Inszenierungen werden von Marcel Cremer mit der Methode des „autobiografischen Theaters” entwickelt und greifen fast immer Spuren aus der Gegend auf, die oftmals ein Schlachtfeld der Geschichte war und wiederholt die Nationalität wechselte. www.agora-theater.net

