AKTE R wird mit dem Jugendmedienpreis der SPD „Das rote Tuch” ausgezeichnet!
8. Oktober 2009|Die THEATER STRAHL-Produktion in Kooperation mit Kulturring e.V. „AKTE R” – Ein deutsch-deutscher Krimi – von Mirko Böttcher wird in diesem Jahr mit dem Jugendmedienpreis der SPD Charlottenburg-Wilmersdorf, das Rote Tuch, ausgezeichnet.
Mit dem Preis werden Werke ausgezeichnet, in denen antidemokratische Tendenzen in der Gesellschaft kritisch dargestellt, tolerantes Handeln der jungen Generation, insbesondere auch gegenüber Minderheiten, gefördert und zur Immunisierung der Jugend gegen antidemokratische Bestrebungen beigetragen wird. In diesem Jahr steht die Preisverleihung in dem Kontext der Erinnerung an den Mauerfall im November 1989.
„Wir freuen uns, anlässlich dieses emotionalen Erinnerungsjahres eine nicht minder emotionale Theaterinszenierung für Jugendliche auszeichnen zu können”, so die Jury-Vorsitzende Carolina Böhm.
Die Jury des Roten Tuchs war besonders beeindruckt davon, wie es dem Autor und Regisseur Mirko Böttcher gelingt, das Schicksal des jungen Mannes, der in die Fänge der Staatssicherheit geriet, so intensiv auf der Bühne darzustellen, dass junge Menschen mit brennendem Interesse auf die Thematik reagieren.
Mit dem Preis wird auch das Engagement des Theater Strahl für die kulturelle Bildung der Jugend insgesamt gewürdigt. Mit dem Stück „Akte R” stellte das Berliner Jugendtheater seine Leistung in diesem Bereich einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis.
In der Inszenierung wird die wahre Geschichte des in der DDR politisch inhaftierten Mario Röllig erzählt. Röllig musste als DDR-Bürger eine „verbotene” homosexuelle Liebe zu einem westdeutschen Politiker mit seiner Freiheit und seiner seelischen Gesundheit bezahlen.
Die Preisverleihung fand am 22. November 2009 in der Weißen Rose statt.
|Laudatio von Steffen Reiche (pdf, 22K)|Die
Auszeichnung (pdf, 1MB)|
Grußbotschaft
von Marianne Birthler, Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik, (pdf, 192K)|
Mehr zu „Das rote Tuch” finden Sie unter www.dasrotetuch.de.





